DRK Rettungsdienst

Lehrrettungswache
Kontaktinformationen für
das Deutsche Rote Kreuz
DRK Rettungsdienst
Ortenau gGmbH

Rammersweierstraße 3
77654 Offenburg

0781/43370-0
0781/43370-56
E-Mail:
info@rettungsdienst-ortenau.de
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Lehrrettungswache

Der Ausbildungsbereich der DRK-Rettungsdienst Ortenau gGmbH ist für die Schulung, Ausbildung und Weiterbildung von Fachpersonal für den Rettungsdienst zuständig. Grundlage hierfür ist die Genehmigung des Landes Baden-Württemberg zum Betrieb einer Lehrrettungswache.
Ziel und Aufgabe der Lehrrettungswache ist es, jungen Rettungsdienstmitarbeitern eine praxisnahe notfallmedizinische Ausbildung zu garantieren. Durch die ständigen Weiterentwicklungen der Notfallmedizin entsteht ein zusätzlicher Aus- und Fortbildungsbedarf. Fortbildungsangebote für alle Mitarbeiter der Rettungsdienst Ortenau gGmbH sind daher für uns selbstverständlich.
 
Als staatlich anerkannte Lehrrettungswache entspricht die Rettungswache Lahr den gesetzlichen Vorgaben zur Ausbildung. Sie verfügt über großzügige Ausbildungsräumlichkeiten, Übungsmaterial und modernste Präsentationsmedien.

Derzeit ist ein Lehrrettungsassistent für unsere Auszubildenden und Praktikanten da. Die Ausbildung der Rettungshelfer, Rettungssanitäter und Rettungsassistenten orientieren sich bei uns an den Richtlinien des Rettungsassistentengesetzes. Dabei bilden die Empfehlungen der DRK-Landesschule Baden sowie die Standards der aktuellen Notfallmedizin unsere Vorgaben.
 
Als Grundlage für die praxisorientierte Ausbildung dient die tägliche Arbeit in der Notfallrettung und im Krankentransport. Unser Lehrrettungsassistent und die Mentoren stehen hierbei mit „Rat und Tat“ zur Seite. Theoretische Unterweisungen in Verbindung mit Praxistraining haben sich bei uns bewährt. Dafür stehen uns vielfältige Möglichkeiten zur Verfügung: Anästhesiologische Abteilungen vieler Kliniken im nahen Umkreis, die Neonatologische Abteilung des Klinikums Offenburg, das Herzzentrum Lahr/Baden, sowie die Gesellschaft für mobile medizinische Dienste gGmbH (momeD) in Lahr (Interhospital- und Intensivtransporte) garantieren unseren Praktikanten eine äußerst lehr- und abwechslungsreiche Praktikumzeit.
 
Durch die Einführung der Berufsbezeichnung „Rettungsassistent/-in“ wurde ein neuer Ausbildungsberuf im Rettungsdienst geschaffen. Die Verabschiedung des Rettungsassistentengesetzes erfolgte im Jahre 1989 durch den deutschen Bundestag. Es bildet die Grundlage für eine kompetente Ausbildung. Nach diesem Gesetz haben Rettungsassistentinnen und Rettungsassistenten einen festen Platz als Fachpersonal auf Einsatzfahrzeugen in der Notfallrettung. Dabei sind sie im Rettungsteam Partner der Ärzte und anderer Fachkräfte. Teamorientierte Leistungen mit nur einem Ziel: Der professionellen Hilfe bei akuter Gefahr für Leib und Leben anderer Menschen.
 
Die Ausbildung zum /zur Rettungsassistent/in beruht auf drei Säulen:

• Dem schulischen Teil an der Landesrettungsschule: Theoretische Grundlagen und erste praktische Fähigkeiten werden hier vermittelt.
• Dem klinischen Teil: In den Bereichen Anästhesie und Intensivmedizin wird das erworbene Wissen umgesetzt.
• Dem praktischen Jahr auf der Rettungswache: Der Praktikant setzt sein Können im Notfalleinsatz unter Aufsicht von Mentoren und Lehrrettungsassistenten um.

Die Ausbildung wird mit dem Staatsexamen abgeschlossen. Inhalte der Ausbildung sind die Bereiche Biologie, Physik, Chemie und Biochemie. Anatomische und physiologische Grundlagen, Krankheitslehre und Diagnostik. Innere Medizin, Chirurgie, Gynäkologie und Geburtshilfe, sowie Kinderheilkunde, Augen-/Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Neurologie, Psychiatrie und Krisenintervention. Vergiftungskunde, Hygiene und Infektionslehre sowie Pharmazie. Hinzu kommen Funk- und Fernmeldetechnik, Sicherheitskunde, technische Rettung, Feuerbekämpfung und Einsatzmanagement.



Nachrichten

  • 20.10.2015

    Neue Stellenangebote

    Wir suchen Sie! http://www.rettungsdienst-ortenau.de/de/stellenangebote

  • 09.04.2014

    Änderung der Rettungsdienstbereichsgrenzen

    Die Gebiets- und Kreisreform, die Anfang der siebziger Jahre die Landkreise in Baden-Württemberg nahezu ...

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